Aktuell

  • Weiterbildung in den ersten Amtsjahren

    Aus- und Weiterbildungsprogramm 2019

    Die richtigen Kompetenzen für künftige Herausforderungen

    Im Pfarramt und Kirche wird es zunehmend Spezialisierungen geben. Bereits heute gehören interdisziplinäre Teamfähigkeit, Alltagsorganisationen und Selbstmanagement zu wichtigen Kompetenzen. Zudem müssen Pfarrpersonen unkonventionelle Ideen entwickeln und erfassen können, was eine neue Kirche braucht, also auch Entrepreneur sein. Auf bildungskirche.ch finden sich rund 120 spannende, innovative und natürlich lehrreiche Angebote. Pfarrerinnen und Pfarrer in den ersten fünf Amtsjahren wählen ihre Weiterbildungen aus dem WeA-Programm. Die Angebote laden dazu ein, sich neues Wissen anzueignen und die eigenen Kompetenzen zu vertiefen. Wer die WeA-Zeit bereits hinter sich hat, findet im Programm Bildungskirche 2019 ein breit gefächertes Angebot an Tagungen, Seminaren, Coachings bis hin zu CAS-Lehrgängen oder Sabbaticals.

    Neben der Wissensvermittlung sind Aus- und Weiterbildungen eine fruchtbare Plattform für Austausch und Vernetzung. Auch Studienreisen und mehrtägige Seminare bringen eine willkommene Abwechslung in den Arbeitsalltag: Sie bieten einen Tapetenwechsel und immer eine Horizonterweiterung.

     

    www.bildungkirche.ch

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  • Rücktritte aus Behörden und Kommissionen

    Gesamterneuerungswahlen an der Sommer Synode 2018

    Alle vier Jahre finden in der Landeskirche Gesamterneuerungswahlen statt. An der Sommer Synode 2018 vom 25. Juni in Waldstatt ist es wieder soweit - die Behörden- und Kommissionsmitglieder, die Vertretungen und Delegationen müssen wiedergewählt werden.

    Es sind zwei Rücktritte eingegangen. 

     

    Heidi Steffen, Präsidentin der Synode

    Heidi Steffen, Herisau tritt als Präsidentin der Synode zurück. Allerdings stellt sie sich als Mitglied des Büros der Synode für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Steffen ist seit dem Jahr 2009 im Büro der Synode und wurde im Jahr 2016 ins Präsidium gewählt. Schon bei ihrem Amtsantritt hat sie angekündigt, dass sie das Präsidium in zwei Jahren wieder abgeben werde.

     

    Anne Zesiger Hotz, Geschäftsprüfungskommission Landeskirche

    Anne Zesiger Hotz, Rehetobel tritt als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zurück. Zesiger Hotz wurde im Jahr 2008 in dieses Amt gewählt.

     

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  • Diakoniekonzept

    Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts

    Diese Worte findet man im Geleit zum Diakoniekonzept der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell. Kirchenratspräsident Koni Bruderer zitiert mit diesem Kernsatz den katholischen Bischof Jacques Gaillot.

    "Durch den Staub", so lautet die wörtliche Übersetzung von "Diakonie". Wenn man die Diakonie also beim Wort nimmt, so bezeichnet sie ein handeln, bei dem man sich die Hände staubig machen kann. Bei den Griechen in der Antike, von denen wir das Wort entlehnt haben, bedeutete "Diakonie" den Dienst des Aufwartens bei Tisch und sie galt als etwas Minderwertiges.

    Daran hat sich in unserer Welt der Postmoderne nicht viel geändert: Die Meisten von uns sind doch auch lieber bei den Gästen als beim Servierpersonal zu finden, lassen sich lieber bedienen, als selber Bedienen zu müssen. Der Mensch im Allgemeinen sieht sich halt lieber "auf der sonnigen Seite der Strasse" als im staubigen Schatten.

    So gesehen gibt es nichts Unzeitgemässeres als die Diakonie. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite hat das diakonische Handeln in der Welt der Bibel einen hervorragenden Stellenwert. Jesus sagt von sich selber, dass er gekommen ist, um zu dienen - und nicht, um sich bedienen zu lassen! Durch ihn wird die Diakonie zu einem Zeichen der Zuwendung Gottes zu den Menschen.

    Was diese Haltung von Jesus Christus für seine Nachfolgerinnen und Nachfolger in den christlichen Kirchen bedeutet, fasst der katholische Bischof Jacques Gaillot so zusammen: "Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts."

    Im Appenzellerland leben wir vielerorts noch in überschaubaren Verhältnissen. Wir kennen einander. Wenn eine Person Hilfe nötig hat, kann sie auf Nachbarinnen und Nachbarn zählen. Aber auch bei uns nimmt die Tendenz zur Anonymisierung und Privatisierung des Lebens zu.

    Wenn aber immer mehr Menschen sich bloss noch um sich selber kümmern, werden auch immer mehr Menschen niemanden mehr haben, der sich ihnen zuwendet.

    Hier hat das diakonischen Handeln als Zeichen der Zuwendung Gottes zu den Menschen seinen Platz und seine Aufgabe: Als Christinnen und Christen können wir mithelfen, dass Menschen in unseren Gemeinden vor Vereinsamung und Ausgrenzung bewahrt werden. Als Kirchgemeinden können wir dazu beitragen, dass Menschen sich in unserer Gemeinschaft aufgenommen wissen.

    So gesehen gibt es nichts Zeitgemässeres als die Diakonie.

    Wünschen wir dem Diakoniekonzept unserer Landeskirche, dass es in möglichst viele Hände kommt, die bereit sind, sich im Dienst an den Mitmenschen staubig zu machen.

    Pfarrer Koni Bruderer
    Kirchenratspräsident

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  • MAGNET Online

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