Eine Nacht im Alpstein

  • Die 13. Meditationsnacht auf der Chammade.
    Die immergleiche wohltuende Erfahrung in der Stille der Natur.

    Man wird ruhig und atmet durch. Die 13. Meditationsnacht wurde wegen dem grossen Jubiläumsfest 600 Jahre Urnäsch um eine Woche verschoben. Die Nacht vom 8. auf den 9. September 2017 war wolkenlos klar und erstaunlich mild. Einzig der sanfte Wind konnte einen an den kommenden Herbst erinnern.

    Gleich zu Beginn, als wir im Stall meditierten, merkte man, dass alle Geübte sind. Die Ruhe war sofort tief, ein regelrechtes Eintauchen nach Innen. Das Gedicht von Eugène Guillevic, mit dem ich die Nacht eröffnete, begleitete uns in seiner einfachen Klarheit, die ich an Guillevic so wunderbar schön finde: Der Weg ist nicht unmöglich. Schau hindurch, durch das was zu sehen ist. Le chemin / n'est pas impossible / Regarde / à travers / ce qui ce voit.

    Am ersten gemeinsamen Treffen im Stall hörten wir eine Geschichte von Shabkar, die für sich selber spricht. Shabkar lebte in Tibet, von 1781 bis 1851. Das Lied von der Blume: ...

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