Kirchliches Leben


Bildung

Entsprechend der Interessen der Menschen gibt es vielfältige Zugänge zum Glauben, zur christlichen Gemeinschaft und zur religiösen Bildung. Erfahrungen in der Gemeinschaft sollen gefördert und die Menschen in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Sie sollen sich mit Lebens- und Glaubensfragen auseinandersetzen können und in der Wertehaltung und -bildung lebensbejahende Erfahrungen machen dürfen.

Coaching-Weiterbildung-Vernetzung

Die Fachstelle Kinder Jugend Familie unterstützt, vernetzt und fördert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien in den Kirchgemeinden. Zusätzlich pflegt die Fachstelle den Kontakt zu institutionalisierten Jugendorganisationen, kantonalen Behörden, Ausbildungsstätten und Fachkreisen aus anderen Kirchen.

 

Weiterbildungsprogramme

Weiterbildungsprogramm 2021 Teil I

 

Religionsunterricht

Lehrpläne

 

Grundlagen der Fachstelle

Präsidentin
Regula Gamp
Oberdorf 5
9055 Bühler
Markus Grieder
Dorfplatz 3
9107 Urnäsch
Barbara Lüchinger
Altberg 529
9063 Stein
Barbara Nef
Midegg 76
9038 Rehetobel
Regula Höhener-Speck
Gadenstatt 11
9050 Appenzell Meistersrüte
Leiterin Fachstelle Kinder Jugend Familie
Gaby Bürgi Gsell
Oberdorfstrasse 49
9100 Herisau

Beratung

Die Evangelisch-reformierte Landskirche beider Appenzell partizipiert an Beratungsangeboten der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen wie zum Beispiel an der Beratungsstelle für Einzel-, Paar und Familienberatung in St.Gallen oder im Bereich Persönlichkeitsschutz in der Kirche.

Lebenslagen

Sie befinden sich in einem belastenden Lebensabschnitt und suchen Unterstützung oder Klärung.
Sie haben einen Verlust erlitten und suchen Begleitung um neuen Tritt zu fassen.
Sie spüren, dass sich etwas verändern muss und wissen noch nicht was.
Sie vermissen das Gespräch in Ihrer Beziehung oder Familie.
Eine Aussenbeziehung belastet Sie.
Sie können mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin nicht über Intimität und Sexualität reden.
Sie nehmen Ungewohntes wahr bei Ihrem Partner, Ihrer Partnerin oder bei Ihren Kindern.
Sie haben Fragen zu Ihrem Elternsein.

 

Trägerschaft

Die Beratungsstelle gehört zum Evangelisch-reformierten Forum und wird getragen von Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden, der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen sowie von der Evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell. Sie steht allen Einwohnerinnen und Einwohnern offen, unabhängig von Zivilstand, Einkommen und Religion.

Beraterin
Andrea Imper Kessler
Engelgasse 5
9000 St.Gallen
Berater
Achim Menges
Engelgasse 5
9000 St.Gallen

Fühlen Sie sich im Rahmen des kirchlichen Lebens diskriminiert oder in Ihrer Integrität verletzt, seelisch oder körperlich ausgenutzt, sexuell bedrängt, gemobbt oder belastet Sie ein Abhängigkeitsverhältnis?

Die Kontaktgruppe hilft. Sie führen Erstgespräche, vermitteln wenn nötig eine Therapie und leisten Unterstützung, wenn eine Strafanzeige nötig ist. Sie arbeiten vertraulich. Die Kontaktgruppe achtet darauf, dass Opfer und Täter nie von der gleichen Person beraten werden. Weitere Informationen finden Sie hier, https://www.ref-sg.ch/persoenlichkeitsshutz.html.

Barbara Bosshard
9450 Altstätten
Matthias Bosshard
9450 Altstätten
Sabina Kunz
9000 St.Gallen
Achim Menges
9000 St.Gallen
Barbara Grob
9100 Herisau

Seelsorge

Seelsorge in Institutionen

Die Evangelisch-reformierte Landeskirche bietet Seelsorge in verschiedenen Institutionen – in den Spitälern Herisau und Heiden und im Psychiatrischen Zentrum Appenzell Ausserrhoden SVAR, in der Strafanstalt Gmünden und im Kantonalen Gefängnis, an der Kantonsschule in Trogen und im Betreuungs-Zentrum Heiden (im Auftrag der Kirchgemeinden Grub-Eggersriet, Heiden, Rehetobel, Wald, Walzenhausen und Wolfhalden).

 

Gehörlosenseelsorge

Das Pfarramt für Gehörlose Ostschweiz bietet Gottesdienste, Anlässe und Begleitung für Gehörlose und Menschen mit einer Hörschädigung.

Spital Herisau / PZA
Spital Heiden
Ursula Lee-Weigel
Strafanstalt Gmünden / Kantonales Gefängnis
Peter Solenthaler
Kantonsschule Trogen
Betreuungs-Zentrum Heiden
Gehörlosenpfarramt
Ruedi Hofer
Oberer Graben 31
9000 St.Gallen
Gehörlosenpfarramt
Martina Tapernoux-Tanner
Kirchplatz 3
9410 Heiden

Diakonie

«Durch den Staub», so lautet die wörtliche Übersetzung von «Diakonie». Wenn man die Diakonie also beim Wort nimmt, so bezeichnet sie ein Handeln, bei dem man sich die Hände staubig machen kann. Bei den Griechen in der Antike, von denen wir das Wort entlehnt haben, bedeutete «Diakonie» den Dienst des Aufwartens bei Tisch und sie galt als etwas Minderwertiges. Daran hat sich in unserer Welt der Postmoderne nicht viel geändert: Die Meisten von uns sind doch auch lieber bei den Gästen als beim Servierpersonal zu finden, lassen sich lieber bedienen, als selber bedienen zu müssen. Der Mensch im Allgemeinen sieht sich halt lieber «auf der sonnigen Seite der Strasse» als im staubigen Schatten. So gesehen gibt es nichts Unzeitgemässeres als die Diakonie. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite hat das diakonische Handeln in der Welt der Bibel einen hervorragenden Stellenwert. Jesus sagt von sich selber, dass er gekommen ist, um zu dienen – und nicht, um sich bedienen zu lassen! Durch ihn wird die Diakonie zu einem Zeichen der Zuwendung Gottes zu den Menschen.
Was diese Haltung von Jesus Christus für seine Nachfolgerinnen und Nachfolger in den christlichen Kirchen bedeutet, fasst der katholische Bischof Jacques Gaillot so zusammen: «Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts.»

 

Im Appenzellerland leben wir vielerorts noch in überschaubaren Verhältnissen. Wir kennen einander. Wenn eine Person Hilfe nötig hat, kann sie auf Nachbarinnen und Nachbarn zählen. Aber auch bei uns nimmt die Tendenz zur Anonymisierung und Privatisierung des Lebens zu. Wenn aber immer mehr Menschen sich bloss noch um sich selber und um ihre engsten Vertrauten kümmern, werden auch immer mehr Menschen niemanden mehr haben, der sich ihnen zuwendet. Hier hat das diakonische Handeln als Zeichen der Zuwendung Gottes zu den Menschen seinen Platz und seine Aufgabe: Als Christinnen und Christen können wir mithelfen, dass Menschen in unseren Gemeinden vor Vereinsamung und Ausgrenzung bewahrt werden. Als Kirchgemeinden können wir dazu beitragen, dass Menschen sich in unserer Gemeinschaft aufgenommen wissen. So gesehen gibt es nichts Zeitgemässeres als die Diakonie.

Die Projektstelle verfolgt das Ziel, die Diakonie in unserer Landeskirche zu stärken

  • Ein Diakonienetz aus 20 Ansprechpersonen aus den Kirchgemeinden wird aufgebaut und begleitet.
  •  Eine Diakonie-Plattform wird aufgebaut und gepflegt.
  • Zwei diakonische Pionierprojekte werden gestartet.
  • Die Freiwilligenarbeit wird aktualisiert und aufgebaut. Freiwillie aus kirchendistanzierten Lebenswelten sind im Blick.

 

Grundlagen

Präsidentin
Iris Bruderer-Oswald
Rohnen 10
9411 Schachen bei Reute
Projektleiter Diakonie
Heinz Mauch
Landsgemeindeplatz 1
9043 Trogen
Max Eugster
Moosmühlestrasse 22
9112 Schachen bei Herisau
Verena Hubmann
Werdenweg 8
9053 Teufen
Katharina Knöpfel
Kasernenstrasse 84
9100 Herisau
Armin Elser
Dorfplatz 1
9056 Gais
Salome Hengartner
Sonder 19
9042 Speicher